*Out now! Antonio Gramsci lesen, ohne zu verzweifeln

Einstiege in die Gefängnishefte für alle, die nicht gleich 2.000 Seiten lesen wollen oder
können, um das abenteuerliche Terrain der Hegemonietheorie zu erkunden.
Für Selbstanwender und Gruppentiere, für Bildungsarbeiterinnen und
Endverbraucher, für Menschen mit und ohne Vorwissen. Zu Risiken und
Nebenwirkungen: siehe integrierte Gebrauchsanleitung.*

Es passiert selten, dass wir einem klugen Kopf beim Denken zusehen und
davon lernen können. Antonio Gramscis Gefängnishefte bilden den
Produktionsprozess kritischen Wissens ab, aber auch die Bedingungen der
Kerkerhaft, unter denen sie zustande kamen. Ihr fragmentarischer
Charakter mit über 2000 Seiten Mosaikstücken unterschiedlicher Notizen
über neun Bände erschwert jedoch einen systematischen Zugang. Wo
anfangen? Und wie?

Gramsci lesen ermöglicht einen Einstieg: ohne Scheu ran ans Original!
Der Band enthält 12 Abteilungen mit Auszügen aus den Gefängnisheften,
die Elemente von Gramscis Gesellschaftstheorie miteinander verschränken.
In einer breiten Auswahl an Themen entwickelt Gramsci eine umfassende
Perspektive auf den Kampf um Hegemonie – sie beinhaltet ökonomische,
politische, ideologische und kulturelle Aspekte, begriffen als ein
widersprüchliches Ganzes. Seine kritische Gesellschaftstheorie ist dabei
nicht vom kommunistischen Politiker und politischen Strategen zu trennen.

Die Beschäftigung mit Gramsci kann helfen, gesellschaftliche
Verhältnisse in ihren Zusammenhängen und die Kämpfe darum besser zu
verstehen, gezielt zu kritisieren und das Gefühl der eigenen Ohnmacht in
gemeinsames politisches Engagement zu wenden.

Aus dem Inhalt:

Herrschaft und Führung; Ökonomismuskritik: Zum Verhältnis von Struktur
und Superstrukturen; Integraler Staat; (Organische) Intellektuelle;
Ideologie und Alltagsverstand; Erziehung und Bildung; Kunst und Kultur;
Marxismus als Philosophie der Praxis; Politik der Subalternen;
Spontaneität und Führung; Moderner Fürst und gesellschaftliche Partei;
Fordismus  Produktions- und Lebensweise; Organische Krise und passive
Revolution.

Gramsci lesen

(aus „Argument“)

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