Euthanasie 2.0: Nur ein nichtbehindertes Kind ist ein gutes Kind?

Ist ein behindertes Kind weniger wert als ein Kind ohne Handicap? Für viele Menschen dürfte die Antwort klar sein: Natürlich nicht! Aber nicht für den australischen Philosophen Peter Singer. Er vertritt die Auffassung, dass behinderte Säuglinge durchaus getötet werden sollten. Peter Singer ist dafür bekannt, die Tötung von Menschen für den Zuwachs des gesamtgesellschaftlichen Glücks zu befürworten. Menschenverachtender Sozialdarwinismus und der faschistische Euthanasie- Gedanke stehen Pate bei solchen Denkstrukturen.

Singer soll in der Berliner URANIA nicht nur einen Auftritt bekommen, sondern vom „Förderverein des Peter-Singer-Preises für Strategien zur Tierleidminderung e.V.“ einen Preis bekommen. Er hatte 2011 bereits den Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung erhalten.

Behindertenverbände und auch Politiker laufen Sturm gegen solche Theorien und erheben Protest gegen die geplante Veranstaltung am 26. Mai in der Berliner Urania. Die Ema.Li Berlin unterstützt ausdrücklich diese Proteste. Wir stehen an der Seite der behinderten Menschen, die sich mit Recht über diese Herabsetzung beschweren, wo sie doch eh kaum eine Lobby in diesem Staat haben.

Einen Teil seiner Thesen kann man sich hier anschauen:

Weitere Informationen gibt es in diesem Artikel der Welt und auf dem Blog „Kein Forum für Peter Singer!“

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