Ein totes Pferd oder Das Instrument Ema.Li

Konter&Revolution

totes Pferd totes Pferd

Die Demission eines lieben Freundes aus der Emanzipatorischen Linken ist der Anlass für diesen Text. Vielleicht wird es ein Abgesang auf das Ehrenamt im Politischen oder das Eingeständnis eines Versagens. Am Ende könnte auch ein Leitfaden für Interessenten rauskommen, die sich dann daran orientieren können, wie man es nicht macht. Man muss eben nicht jeden Fehler durchziehen.

Was hat mich eigentlich damals geritten (um im Bild zu bleiben…wegen des toten Pferdes), so im Frühjahr 2009, mit anderen mittlerweile lieben Freunden und Mitstreitern nicht nur eine BO zu gründen, sondern den frischen Eintritt in DIE LINKE auch noch voller Enthusiasmus auf dem Spielfeld Ema.Li zu untermauern, weiß ich heute auch nicht mehr. Die von Katja Kipping, Caren Lay, Julia Bonk und Anderen gegründete Strömung verhieß zumindest in ihrer inhaltlichen und methodischen Ausrichtung eine mir am nächsten gelegenen Verortung innerhalb des politischen Handelns und der Partei DIE LINKE.

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Ein Kommentar zu “Ein totes Pferd oder Das Instrument Ema.Li

  1. Lieber wer auch immer, mir von dir, zwar nicht direkt, aber mittelbar, sagen zu lassen, das ich nur „ein vorrangig instrumentelles Verhältnis zur Ema.Li habe“ empfinde ich nicht mehr als unverschämt, sondern als zutiefst Niederträchtig.
    Die wie du es nennst „Agonie des Bundes-Ko-Kreis“ besteht darin, das wir dutzende Initiativen zur Bekanntmachung und Reaktivierung der EmaLi ergriffen haben, Stunden an Arbeit in die Organisation einer Akademie gesteckt haben, offensiv und deutlich sichtbar auf dem BPT aufgetreten sind, an XX Veranstaltungen in diversen Kreisverbänden teilgenommen haben, Versucht haben, eine neue Schriftenreihe zur Inhaltlichen Profilschärfung zu initialisieren, und und und. Gleichzeitig wurden und werden wir, wenn wir es mal wagen, über die, von Teilen der EmaLi gewünschten Funktion als Bessere Hausmeister, hinauszugehen als
    Wenn „Agonie des Bundes-Ko-Kreis“ bedeutet, 20 bis 40 Stunden arbeit im Monat für die EmaLi zu investieren, dann will ich nicht wissen, was Leben in deinen Augen ist. Mehr Lebenszeit werde ich nicht an diesen Text verschwenden, denn die kann ich anders und besser investieren: z.B. in die „Agonie des Bundes-Ko-Kreis“.
    Der Rest des Schreibens, Sätze wie „Der Türöffner zur LINKEN über die Ema.Li funktionierte, damit war die Mission erfüllt.“ dienen nicht der Darstellung von Tatsachen, sondern einzig der Verleumdung und sind, wie viele andere, mich persönlich betreffende Punkte in diesem Pamphlet keine Erwiderung wert. Darum belasse ich es hier bei der Antwort.
    Lieber wer auch immer, ich weiß nicht, ob ich dich kenne, aber ich wünsche dir trotz allem ein schönes leben.

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