Intifada-Demo in Berlin fordert Vernichtung Israels

„Wir unterstützen den gewaltfreien Widerstand gegen die Besatzung.israel Das Werfen von Steinen, wie auf dem Flugblatt zu sehen, sei keine Gewalt, sondern ein Symbol des Widerstandes. Die Messerattacken seien „Verzweiflungstaten“.“ (Aus dem Aufruf der antisemitischen Demonstration der PGD)

Die Palästinensische Gemeinde Deutschland ruft für Freitag, den 16.10. ab 15.45 Uhr zu einer Solidaritätskundgebung für Terroristen auf, die seit Wochen den Staat Israel und deren Menschen mit Messerattacken, Morden und Mordversuchen, sowie Steinschleudern, die israelische Staatsbürger töten sollen, in Angst und Schrecken versetzen. Damit soll das Staatsgefüge Israels angegriffen werden, um die dritte Intifada einzuleiten, deren Ziel die Vernichtung des jüdischen Staates ist.

 

Der Tagesspiegel berichtet bereits ausführlich. Weitere Informationen kann man hier finden.

Hier nun der Aufruf zur Demo gegen den „Vernichtungssemitismus“:

Seit vor zwei Wochen ein jüdisches Ehepaar in der Nähe der Siedlung ‚Itamar‘ vor den Augen ihrer Kinder ermordert wurde, erreichen uns jeden Tag fast stündlich neue Meldungen von Angriffen auf Israelis durch palästinensische Terrorist*innen. Am Dienstag kamen bei zwei fast zeitgleichen Terroranschlägen drei Israelis ums Leben, insgesamt starben seit Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahr Mitte September, acht Israelis in Folge dieses Terrors.
Am Freitag ruft die sogenannte „Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V (PGD)“ nun zu einer Solidaritätskundgebung für die Täter*innen dieser Terroranschläge auf.

Sie solidarisieren sich mit antisemitischen Mörder*innen und betreiben in ihrem Aufruf eine Täter*innen-Opfer-Umkehr erster Klasse: sie demonstrieren gegen einen angeblichen „israelischen Staatsterror“ und verhöhnen damit die eigentlichen Terroropfer.
Gleichzeitig fantasieren sie sich ein „besetztes Palästina“ herbei, und wollen die Situation mit dem Ruf nach einer „dritten Intifada“ weiter eskalieren. Die jüngsten Terroranschläge fanden größtenteils auf israelischem Gebiet statt. Hier zeigt sich das entlarvende, antisemitische Gedankengut dieser weit verbreiteten Ausprägung der Palästinasolidarität. Ihr Ziel ist keine Zwei-Staaten-Lösung, es geht nicht um einen Staat Palästina oder eine angebliche Unterdrückung des „palästinensischen Volks“: es geht einzig und allein um die Vernichtung des einzigen jüdischen Staats Israel.

Um diesem Aufruf zum Vernichtungsantisemitismus entgegen zu treten, wird am Freitag ab 15:45 Uhr eine Gegenkundgebung vor dem Kanzleramt stattfinden.

Dora Streibl aus dem Orga-Team der Gegen-Demonstration erklärt
dazu: „Aktuell kommen mehrmals täglich Meldungen von neuen Terroranschlägen aus Israel. Der Ruf nach Solidarität mit den Terroristen ist unvorstellbar verhöhnend für die Opfer und ihre Familien. Hier findet keine Demo für Frieden und eine Zwei-Staaten-Lösung statt – sondern eine für eine Ein-Staaten-Lösung nach der Vernichtung Israels. Eine solche antisemitische Hetze darf nicht unwidersprochen bleiben.“

Gemeinsam gegen jeden Antisemitismus – Solidarität mit Israel!

Advertisements

Aus gegebenen Anlass #Israel #Gaza #Palestina #Hamas #Linke

Von Siggi Seidel aus „Die Linke-Hannover-West:

„Was dieser Tage und Wochen in Israel und Palästina geschieht, ist so grausam und so schrecklich, dass Worte es nicht annähernd zu beschreiben vermögen. Wir Linken verachten all jene hierzulande genauso wie im Nahen Osten, die die Israelis als Faschisten oder Kindermörder denunzieren und auf diese Weise einen neuen Antisemitismus gesellschaftsfähig machen sowie die historische Shoa relativieren wollen. Wir betrachten die Hisbollah und die Hamas als das, was sie sind: terroristische Vereinigungen, die kein Recht haben, das Leben Unschuldiger zu zerstören. Aber wir verachten gleichermaßen die israelischen Hardliner, die das palästinensische Volk in seiner Gesamtheit generalisierend als Terroristen verunglimpfen und seinen Wunsch nach Selbstbestimmung kriminalisieren. Wir sind der festen Überzeugung, dass friedens- und freiheitsliebende Menschen sich in dieser Auseinandersetzung weder auf die eine noch auf die andere Seite schlagen dürfen. Wir haben gemäß unserem ethischen und moralischen Anspruch nur einen einzigen Platz: an der Seite der Menschen in Israel und in Gaza. Unser Platz ist bei unseren Freunden in der israelischen und palästinensischen Friedensbewegung! Stoppt das Blutvergießen! Beendet sofort diesen irrsinnigen totalen Krieg auf dem Rücken der Zivilbevölkerung!“